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Der Förderverein Bürgerhaus Mühltroff e.V. wurde am 13. April 2015 gegründet. Vier von den mittlerweile 61 Mitgliedern wurden in den erweiterten Vorstand gewählt. So unterstützen Birgit Scholz, Ingo Fassmann, Michael Prager und Nico Pätz den Vorstand, bestehend aus Elke Rauh, Matthias Kleemeyer als Stellvertreter und Sven Bauer als Schatzmeister.

Ziel des Fördervereines ist laut Satzung "die Erhaltung, Pflege und Ausbau des ehemaligen Schützenhauses sowie die nachhaltige, breite Nutzung als Vereins- und Bürgerhaus zu fördern."

 

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Das geschah als letztes...

Das Mühltroffer Schützenhaus, Baujahr 1908, zeigt sich in neuem Glanz
Das Mühltroffer Schützenhaus, Baujahr 1908, zeigt sich in neuem Glanz

Mühltroffer Schützenhaus-Saal nach Sanierung in neuem Glanz

 

Das Bürgerhaus in Mühltroff, bekannt als Schützenhaus, ist mit der Sanierung einen großen Schritt voran gekommen. Der Stadtrat konnte sich jetzt davon überzeugen.

Mühltroff. 

Festlich im Lichterschein erstrahlte der komplett sanierte Schützenhaus-Saal in Mühltroff jüngst zur Stadtratssitzung. Der Förderverein Bürgerhaus Mühltroff hatte die Stadträte eingeladen, sich das Haus anzuschauen und darin erstmals die monatlich stattfindende Stadtratssitzung abzuhalten. "Hut ab, was hier geschaffen wurde", war Michael Pohl (CDU), Bürgermeister von Pausa-Mühltroff, voll des Lobes. Matthias Kleemeyer, Stadtrat der Freien Wähler Pausa-Mühltroff und im Bürgerhausverein engagiert, ließ per Lichtbilder Rückschlüsse auf den alten, sanierungsbedürftigen Zustand des Schützenhauses zu. Vor der Sitzung konnten sich die Räte einen Eindruck von den Sanierungsarbeiten im Haus machen, begutachten, was bereits fertig gestellt wurde und was noch erneuert werden soll.

Ein festliches Ambiente versprüht der Saal des Schützenhauses in Mühltroff nach seiner Sanierung. Dort tagte jetzt auch erstmals der Stadtrat von Pausa-Mühltroff.
Ein festliches Ambiente versprüht der Saal des Schützenhauses in Mühltroff nach seiner Sanierung. Dort tagte jetzt auch erstmals der Stadtrat von Pausa-Mühltroff.

Es begann mit der Gründung eines Fördervereins. Eine Notsicherung des Hauses folgte. Viele Arbeiten verrichteten die Vereinsmitglieder und zahlreiche Helfer selbst: Der alte Putz wurde außen abgehackt, der Saalboden beräumt, die alten Tapeten in den Räumen entfernt. Es gab viele ehrenamtliche Arbeitsstunden. Eine große finanzielle Aufgabe für die Mühltroffer war der Brandschutz. Außen steht jetzt die neue Rettungstreppe, Türen mussten erneuert werden. Möglich wurde die große Sanierung durch Fördermittel. Mehr als 200.000 Euro beträgt die Investitionssumme. "160.000 Euro haben wir durch die Leader-Förderung bekommen", so Kleemeyer. Der Bürgerhausverein hat selbst Kredite laufen und Eigenmittel gesammelt. Es gibt sogar Privatdarlehen, mit welchen Mühltroffer die Sanierung unterstützen.

 

Jetzt ist das Haus kaum wiederzuerkennen: Im Saal des Schützenhauses wurde das Parkett abgeschliffen, alles wurde neu gemalert. Weiße Gardinen und der große Leuchter geben dem Raum ein festliches Aussehen. Das Nutzungskonzept des Fördervereines sieht viele Veranstaltungen vor. Für Dezember war ein Konzert eines Polizeiorchesters geplant. Es gibt zudem Anfragen für Weihnachtsfeiern von Firmen oder Privatpersonen. Auch Vereinsfeiern, Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten sind möglich. Als erstes fanden im neuen Saal bereits Jugendweihefeiern statt. Alle weiteren Veranstaltungen liegen jedoch vorerst auf Eis - wegen Corona. "Uns fehlen damit leider auch die Einnahmen", sagt Vereinsvorsitzende Elke Rauh. "Dass der Saal einen festlichen Rahmen bietet, wurde uns zur Jugendweihe bestätigt." Und: "Ich freue mich auch über das Zusammenwachsen mit der Stadt und hoffe auch in Zukunft mit der Unterstützung, um das Haus zu erhalten."

Als nächstes soll der Gastraum im Erdgeschoss hergerichtet werden. Auch im Foyer sind noch Arbeiten nötig.

Quelle: Freie Presse, 12.11.2020


Nach längerer Sanierung zieht wieder Leben ins Bürgerhaus ein

 

Am Samstag fand im Mühltroffer Bürgerhaus erstmals eine Jugendweihe-Feierstunde statt. Am Sonntag sahen sich Besucher zum Tag der offenen Tür im ehemaligen Schützenhaus um.

Es war ein ganz besonderer Moment, als die Schüler der Pausaer Oberschule am Samstag zu ihrer Jugendweihe in festlicher Atmosphäre im großen Saal des Bürgerhauses in vorderster Sitzreihe Platz nahmen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten, die erst durch die Initiative des 2015 gegründeten Fördervereins ins Rollen kamen, war es die erste Veranstaltung im ehemaligen Schützenhaus.

Chef-Koordinator Jens Weimann vom Plauener Regionalbüro für Jugendarbeit und Jugendweihe fühlte sich in diesem Ambiente sichtlich wohl. "Das ist schwer zu toppen", sagte er nach der Feierstunde. Der Saal in Verbindung mit der zur Verfügung stehenden Technik sei für Jugendweihen ein würdiger Rahmen. "Wir haben schon länger nach passenden Räumlichkeiten gesucht", verriet Weimann. Der entscheidende Tipp kam vom Rathaus. Nach der gelungenen Premiere kann sich der Büroleiter gut vorstellen, die Jugendweihefeiern hier regelmäßig stattfinden zu lassen.

Auch für den Bürgermeister der Stadt Pausa-Mühltroff, Michael Pohl (CDU), war die Feierstunde etwas Besonderes. "Als Stadtoberhaupt war es meine erste Jugendweiherede." Das Engagement der Bürger, die das Haus vor dem Verfall retteten, sei nicht mit Geld zu bezahlen. "Ich bin wahnsinnig stolz auf den Förderverein."

Vorstandsmitglied Matthias Kleemeyer führte am Sonntag zwischen 11 und 16 Uhr Besucher zum Tag der offenen Tür durchs Gebäude. Bei dem Rundgang zeigte er den neugierigen Gästen, was sich in den vergangenen Monaten getan hat. Unter anderem wurde das Dach saniert, die Decke im großen Saal gedämmt, eine neue Heizung eingebaut, Elektroleitungen erneuert und eine Fluchttreppe angebaut. Laut Kleemeyer flossen bisher rund 260.000 Euro in das Projekt. Ein Großteil der Gelder stammt aus EU-Fördertöpfen. "Über 100.000 Euro sind Eigenmittel." Möglich wurde dies durch Spenden und private Darlehen. "Im April 2015 haben wir mit Null angefangen", blickte der Förderer zurück. Aktuell bringen die Helfer die ehemalige Gaststätte im Erdgeschoss wieder auf Vordermann. Eine gebrauchte Küche ist laut Kleemayer bereits angeschafft. Bei einem Plausch erfährt man, dass sie aus dem ehemaligen Bistro "Kleine Finessen" an der Plauener Bahnhofstraße stammt. Der Mitbegründer des Vereins ist optimistisch, dass die Dinge rasch vorangehen. "Bis Weihnachten wollen wir alles fertig haben." Momentan zählt der Förderverein über 60 Mitglieder.

Was die Jugendweihen im Vogtland betrifft, gehen die letzten drei Veranstaltungen in diesem Jahr am 21. November im Reichenbacher Neuberinhaus über die Bühne. Insgesamt hatten sich laut Weimann 800 Schüler für die Feierstunden angemeldet. Coronabedingt mussten alle Veranstaltungen in den Herbst verschoben werden. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Jugendweihe im nächsten Jahr [...].

Quelle: Freie Presse, 20.10.2020


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